Reiseführer Brighton

Pier in Brighton
Pier in Brighton

Die Universitätsstadt mit ihren ca. 160.000 Einwohnern ist eine multikulturelle Metropole, deren junges Publikum ihr ein kosmopolitisches Flair verleiht. Gerne wird der Badeort daher auch "London by the Sea" genannt. Er liegt direkt am Meer und bietet sowohl kulturelle Vielfalt als auch Erholung pur.

Hier findest du während deinem Praktikum in England ein riesiges Angebot an angesagten Clubs oder du machst auf einem der weltberühmten Piers, mit einer Portion Fish & Chips, halt. Wenn du doch mehr Großstadt "brauchst", kein Problem - London ist lediglich eine knappe Stunde Zugfahrt entfernt.

Brighton bietet für jeden Geschmack das richtige Vergnügen. Bei einem ruhigen Nachmittag am Meer, einer Shoppingtour oder einem Kaffeekränzchen im berühmten Grand Hotel kommt wohl jeder auf seine Kosten.

Ob sportlich aktiv am Meer, beim Flanieren auf dem Pier oder an der Promenade, ob kulinarisch bei einem der vielen Inder oder Mexikaner, ob beim nächtlichen Clubbing oder beim Sightseeing im Yachthafen, Brighton ist stets "up-the-wheel" ganz oben auf dem Rad der Zeit.

Innenstadt von Brighton
Innenstadt von Brighton

Brighton verdient seinen Ruf als Seebad einem gewissen Dr. Russell. Dieser verordnete im Jahre 1754 als erster Arzt seinen Patienten eine Aufsehen erregende Kur – er trieb sie ins salzige Wasser des Ärmelkanals. Die Wirkung war verblüffend; wem die Begegnung mit dem feuchten Nass nicht zu helfen vermochte, dem verordnete Dr. Russell, das Meerwasser zu trinken. Einen halben Liter pro Tag! Die Kunde der Trinkkur drang bis nach London und Unmengen von Kurgästen nahmen in der Folgezeit die beschwerliche damals 16-stündige Reise mit der Postkutsche auf sich, um sich in „London an der See“ einer Kur zu unterziehen.

Ausgehen in England bedeutet in erster Linie der Besuch eines Pubs: nirgends ist England englischer als in einem Pub. Pub-Philosophie und britische Trinkkultur – Eigentümlichkeiten wie sie sich nur auf einer Insel entwickeln können. Kneipen, Tavernen, Bodegas, Bars und Bistros – die Pubs auf der Insel ähneln einander irgendwie alle. Pubs hingegen sind anders: eine Bedienung wird es hier nie geben. Man holt sich sein Getränk am Tresen und sucht sich einen Platz. Trinkgeld ist verpönt, kein anständiger Barmann wird es annehmen. Biere wie Bitter, Ale oder Stout sind so britisch wie die Art sie auszuschenken: nicht kalt, sondern kellergekühlt, schaumlos und in randvollen Gläsern. Ein Pint entspricht erst dann 0,568 Litern, wenn das Bier überschwappt, der Glasrand dient als Eichstrich.

In Pubs kannst du übrigens in der Regel auch essen – die Auswahl ist zwar begrenzt und die Speisen deftig, doch dafür bekommt der Gast Gelegenheit, typisch englische Gerichte zu probieren.

Solltest du zum Essen in ein Restaurant ausgehen wollen, so hast du in Brighton wirklich die Qual der Wahl: von Pizza und Pasta über chinesische Küche bis hin zu indischen und pakistanischen Spezialitäten – unglaublich viele Regionen sind in Brighton kulinarisch vertreten.

Sollte dir der Sinn nach Kultur stehen, so kannst du deinen Abend in Brighton natürlich auch anderweitig gestalten: so ist z.B. ein Kinobesuch nicht nur unterhaltsam, sondern in englischer Sprache auch richtig lehrreich! Auch ein Besuch im Royal Theatre, im Brighton Centre oder im Gardner Arts Centre ist stets lohnenswert – die Programme entnehmen Sie bitten den Aushängen vor Ort. Konzertliebhaber sollten sich nach den Vorstellungen im Dome Theatre erkundigen.

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